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Geschrieben von EGI#56 am 12.07.2020 um 16:09:

  TZR250SP 3XV Kurbelwelle richten

Moin zusammen,

Ich habe vor etlichen Jahren eine TZR250SP 3XV Kurbelwelle überholen lassen und nie verbaut.
Jetzt wollte ich das Teil einbauen und musste feststellen, dass die Welle nicht schön gemacht wurde unglücklich .
Rundlauf ist grenzwertig, (0,05-0,07) und das Wangenmaß linke Seite, hat +0,2mm.

Wer kann mir eine brauchbare Person/Werkstatt empfehlen, die das richten kann?

Gruß Egi



Geschrieben von zwei_im_takt am 14.07.2020 um 16:25:

 

Wenn du die Welle schon selber vermessen kannst (Prismen und Uhr vorhanden?), ist es eigentlich kein großes Ding den Rundlauf selber zu richten. Mit gekonnten Schlägen in radialer Richtung auf die entsprechende Kurbelwange, am besten mit einem weichen Kupferstück oder Hammer ca. 1000-2000 Gramm, den Press-Sitz > Bolzen/Wange "verdrehen".



Geschrieben von Dirk01 am 14.07.2020 um 17:26:

 

Mir hat jemand mal ne TZR Welle gerichtet und dabei ist nen Stück von der Hubwange abgeplatzt.....




Geschrieben von EGI#56 am 14.07.2020 um 20:21:

 

Zitat:
Original von zwei_im_takt
Wenn du die Welle schon selber vermessen kannst (Prismen und Uhr vorhanden?), ist es eigentlich kein großes Ding den Rundlauf selber zu richten. Mit gekonnten Schlägen in radialer Richtung auf die entsprechende Kurbelwange, am besten mit einem weichen Kupferstück oder Hammer ca. 1000-2000 Gramm, den Press-Sitz > Bolzen/Wange "verdrehen".


Daran habe ich auch schon gedacht.
Vorweg müsste ich die linke Wange 0.2mm weiter aufpressen.



Geschrieben von zwei_im_takt am 15.07.2020 um 15:31:

 

Zitat:
Original von EGI#56
Zitat:
Original von zwei_im_takt
Wenn du die Welle schon selber vermessen kannst (Prismen und Uhr vorhanden?), ist es eigentlich kein großes Ding den Rundlauf selber zu richten. Mit gekonnten Schlägen in radialer Richtung auf die entsprechende Kurbelwange, am besten mit einem weichen Kupferstück oder Hammer ca. 1000-2000 Gramm, den Press-Sitz > Bolzen/Wange "verdrehen".


Daran habe ich auch schon gedacht.
Vorweg müsste ich die linke Wange 0.2mm weiter aufpressen.



Auch das lässt sich gut in einem stabilen Schraubstock bewerkstelligen. Man muss nur drauf achten bzw. gegenwirken, dass die Welle nicht zu eng gedrückt wird. Deshalb mit passenden Distanzen und Zulagen arbeiten (passende Unterlegscheibe im Zapfenbereich, passende Distanz zwischen Hubscheiben etc.) Hubscheiben der Kurbelwelle im Zapfenbereich kräftig einspannen und damit es rutscht, mit einem Hammer auf die Schraubstockbacken schlagen. So sollte es gut funktionieren.



Geschrieben von zwei_im_takt am 15.07.2020 um 15:35:

 

Den oben abgebildeten Schaden bekommt man mit einem normalen Eisenklotz oder Hammer hin. Deshalb auch die Kupfer-Empfehlung (Goldbarren geht notfalls auch).



Geschrieben von EGI#56 am 15.07.2020 um 21:35:

 

Zitat:
Original von zwei_im_takt
Auch das lässt sich gut in einem stabilen Schraubstock bewerkstelligen. Man muss nur drauf achten bzw. gegenwirken, dass die Welle nicht zu eng gedrückt wird. Deshalb mit passenden Distanzen und Zulagen arbeiten (passende Unterlegscheibe im Zapfenbereich, passende Distanz zwischen Hubscheiben etc.) Hubscheiben der Kurbelwelle im Zapfenbereich kräftig einspannen und damit es rutscht, mit einem Hammer auf die Schraubstockbacken schlagen. So sollte es gut funktionieren.



Vielen Dank für die Info!!! daumenhoch

Ich habe zu Hause einen stabilen Schraubstock,
aber ich werde das auf der Arbeit in Angriff nehmen,
da habe ich bessere Möglichkeiten.
Heute habe ich die Welle auf‘m Spitzenbock gehabt und noch mal alles geprüft.
Rundlauf wie im ersten Post erwähnt, aber die Kurbelwangen laufen leider auch nicht parallel zueinander. Wut
Ich weiß auch nicht, was der Instandsetzer damals getrieben hat. nixweiss
Fragen kann ich ihn auch nicht mehr, da er damals schon angehender Rentner war.
Ich werde mir mal ne Passende Strategie einfallen lassen aha
Kann aber ne Weile dauern, da ich im Augenblick viel um die Ohren habe.

Ich werde berichten


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