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Zum Ende der Seite springen JL mit Försterköpfen - Bedüsung?!  
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Lou   Zeige Lou auf Karte
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JL mit Försterköpfen - Bedüsung?! Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo zusammen,

wie bereits woanders erwähnt, werde ich hoffentlich noch bis Ende nächster Woche die Försterköpfe draufschrauben. Das ganze in Verbindung mit JL.
Zu dieser Anlage existieren ja reeeelativ wenig Erfahrungswerte, was die Bedüsung angeht mit geänderter Verdichtung (oder? nixweiss ).

Der Förster ist jedenfalls immer wieder erstaunt über die relativ kleinen Bedüsungen welche sich mit JL und Standardsetup ergeben. Ich hatte zuletzt mit Standardköpfen:

(D3-Vergaser)

MJ 250/260
Stock O-8
Nadelclip Mitte
MAJ 0,6
PWJ 65/45
(zwei getrennte NL-Ventile)
27,5er Leerlaufdüse

Lief soweit sehr ordentlich. Das Setup hatte sich bei mir über die Jahre herauskristallisiert. Hatte vorher noch die O-9 Stöcke mit 25er Leerlaufdüse. Ich muss zugeben, dass ich beim Wechsel auf O-8 und größere Leerlaufdüse keinen wirklichen Unterschied gemerkt habe.
Würde also als Startsetup mit den neuen Köpfen (angepeilter QS 1,05mm wie von Förster empfohlen) folgendes ausprobieren wollen:

(D3-Vergaser)

MJ 270/280
Stock O-9 (Als "Schutz" gegen Teillastdetos bei höheren Drehzahlen...durch die höhere Verdichtung sollte der Motor ja prinzipiell anfälliger sein dafür, oder?)
Nadelclip Mitte
MAJ 0,5
PWJ 65/45
25er Leerlaufdüse


Was meint ihr? (Ja, ich weiß - Motoren reagieren nicht immer gleich)

Gruß

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Lou: 09.08.2019 18:15.

09.08.2019 18:11 Profil von Lou anzeigen E-Mail an Lou senden Beiträge von Lou suchen Nehmen Sie Lou in Ihre Freundesliste auf
JCN
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Hi,
ich würde die Bedüsung lassen wenn der Karren gut läuft. Wegen ein bisschen mehr Verdichtung musst nicht gleich die große Keule auspacken. Meine sogar gelesen zu haben dass mehr Verdichtung oft sogar eine kleinere Düse braucht.

Probleme mit Detos hatte ich bei meinen Förster Köpfen noch nie.

Gruß J-C

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09.08.2019 18:26 Profil von JCN anzeigen E-Mail an JCN senden Beiträge von JCN suchen Nehmen Sie JCN in Ihre Freundesliste auf
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Mit MAJ 0.5 bist du sowieso auf der fetten Seite der Macht.

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09.08.2019 20:12 Profil von Tante Käthe anzeigen Beiträge von Tante Käthe suchen Nehmen Sie Tante Käthe in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Tante Käthe
Mit MAJ 0.5 bist du sowieso auf der fetten Seite der Macht.


Jep, halt ab 8xxx Umdrehungen, wo die NLS zu macht smile

Das war Sinn des Gedanken. Dass der Motor obenraus nicht zu sehr abmagert. Aber offensichtlich ist das alles schon sehr großzügig gewählt, mein Startsetup....Werde dennoch vorsichtshalber mal damit starten - magerer machen kann man immer noch. O-9 Stock werde ich auf jeden Fall benutzen, da ich irgendwie das Gefühl habe, dass gerade die Teillast bei höherer Drehzahl schon mal "gefährlich" werden kann (fahre auch ehrlich gesagt den 2T nicht gerne bei sehr hoher Drehzahl in der Teillast...fühlt sich irgendwie nicht "richtig" an). Deswegen würde ich auch nie die Nadel tiefer setzen, wenn sich nicht eindeutig abzeichnet, dass es in der Teillast VIEL zu fett läuft.....nur meine 2 cent. Gibt mit Sicherheit hier Leute, die das anders sehen.

Mich wundert halt immer wieder, woher teilweise diese Ratschläge mit Düsen über 300+ (bei kleinen Luftdüsen) kommen, sofern man nichtmal größere Airboxrohre hat und sonst auch nicht alles im Motor auf den Kopf gestellt hat nixweiss .....Förster empfiehlt halt oft recht groß, weil er keinen Bock hat auf böse Anrufe - absolut OK!

Ferner verstehe ich bis heute nicht diese Aprilia-Geschichte mit den großen MAJ - was soll das bringen? Da macht die Nebenluftsteuerung doch kaum noch Sinn....

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Lou: 09.08.2019 21:29.

09.08.2019 21:27 Profil von Lou anzeigen E-Mail an Lou senden Beiträge von Lou suchen Nehmen Sie Lou in Ihre Freundesliste auf
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Warum NLS?
Sowas hab ich nicht. ..

gruss stihl
09.08.2019 21:57 Profil von stihl anzeigen E-Mail an stihl senden Beiträge von stihl suchen Nehmen Sie stihl in Ihre Freundesliste auf
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Ja, das mag mit etwas Abstimmarbeit auch funktionieren. Ich halte dieses System allerdings für durchaus sinnvoll!
09.08.2019 22:04 Profil von Lou anzeigen E-Mail an Lou senden Beiträge von Lou suchen Nehmen Sie Lou in Ihre Freundesliste auf
JCN
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Die 3xx Düsen werden meist in RS250 gefahren mit ihren riesigen MAJ - finde ich auch sinnlos.
Ich VERMUTE Aprilia hatte einen Vertrag mit Suzuki bei dem Garantieleistungen nur mit Serienbedüsung abgerechnet werden konnte - und bei den MAJ hat man das nicht so eng gesehen. Nachdem große MAJ nach Kitmanual ja anfetten sowieso kopfklatsch

Die MAJ wirken nach meinem Gefühl aber auch in Teillast rein, jedenfalls bin ich mit kleinen MAJ unter 0.8 nie so 100% glücklich geworden.

Wie die Mopeds ohne NLS „anständig“ laufen sollen wüsste ich auch mal gerne - entweder stottern unter 8k oder „no Risk no Fun“ cool

Gruß J-C

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von JCN: 09.08.2019 22:14.

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MAJ = Mostunderestimated Air Jet Zunge raus

Überall gehts immer nur um Hauptdüsen...

Ich denke da immer an den guten alten Kachelofen. Da würde doch auch niemand auf die Idee kommen, Holz rauszunehmen, wenn es zu heiss wird. Da dreht man den Luftschieber zu. Oder wieder auf. Dann wirds auch wieder wärmer. Auf únsere Mopeten übertragen, wird aber immer nur Holz rausgenommen oder wieder reingeschmissen.

Ergo... ran an die MAJs cool

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09.08.2019 22:53 Profil von Tante Käthe anzeigen Beiträge von Tante Käthe suchen Nehmen Sie Tante Käthe in Ihre Freundesliste auf
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warum sich eine obergrenze setzen?
ich würde bei 290/300 anfangen und dann, wenn das erwartungsgemäß zu fett ist, soweit runtergehen, bis der motor sich ordentlich verhält.
dann hat man alle unregelmässigkeiten der gemischqualität über das gesamte kennfeld gleich mit erschlagen, zumindest in dem punkt, dass es gefährlich werden kann.

Zitat:
Meine sogar gelesen zu haben dass mehr Verdichtung oft sogar eine kleinere Düse braucht.


ich versuche immer mich an grundlagen zu orientieren und das wäre widersinnig.
höhere verdichtung(bei angenommen gleichem lambda)-->höhere verbrennungstemperatur-->höhere klopfneigung.
von dieser seite aus bräuchte man eine größere düse um mit dem fetteren gemisch der klopfneigung entgegenzuwirken.
das ist aber nur theorie, da die bedüsungen in der praxis schon auf einer recht sicheren seite sind und man die verdichtungserhöhung wahrscheinlich ohne weiteres kompensieren kann.

Zitat:
ich würde die Bedüsung lassen wenn der Karren gut läuft.


da stimme ich widerum völlig zu.
nichtnur bei anderen köpfen, die dahingehend weitestgehend unverdächtig sind, sondern auch beim wechsel der auspuffanlage halte ich eine vorschnelle änderung der bedüsung für nicht angebracht, ohne mal das bisherige probiert zu haben.
es sei denn man kommt etwa in den fall, dass man nachweislich schon recht mager unterwegs, die anlage vielleicht spitzer ist und man mehr im oberen betriebsbereich unterwegs fährt.
die anlage nimmt zwar einfluss auf die strömung im motor und damit auch auf die gemischbildung aber wieviel davon vor dem motor am vergaser ankommt, muss man probieren und nicht mal vorschnell verändern.
09.08.2019 23:58 Profil von moe589 anzeigen Beiträge von moe589 suchen Nehmen Sie moe589 in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von moe589
höhere verdichtung(bei angenommen gleichem lambda)-->höhere verbrennungstemperatur-->höhere klopfneigung.
von dieser seite aus bräuchte man eine größere düse um mit dem fetteren gemisch der klopfneigung entgegenzuwirken.
.


ehrlich gesagt war genau das der Grund, warum ich fetter einsteigen wollte.
Aber laut den Erfahrungen scheint das doch eher eine untergeordnete Rolle zu spielen, zumal QS von irgendwas um 1mm ja noch recht moderat ist (zumindest mit Förster-Köpfen und -Brennraumform)....soll ja Leute geben, die 0,7 und weniger fahren großes Grinsen

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Lou: 10.08.2019 00:44.

10.08.2019 00:41 Profil von Lou anzeigen E-Mail an Lou senden Beiträge von Lou suchen Nehmen Sie Lou in Ihre Freundesliste auf
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Wenn der Kopf schon vorher an der Klopfgrenze war, dann wäre Nachfetten sicher eine Maßnahme. Aber gibt ja auch Köpfe, die in den gängigen Verdichtungsverhältnissen nicht zum Klopfen kommen.
Ich meine der Frits Overmas hatte dazu mal etwas geschrieben in einer der langen pitlane-biz Threads.
Evtl. kommt dann ab einer bestimmten Temperaturzunahme es eher zu Stress für das Kolbenspiel als für das Klopfen des Kopfes.

Mich würde mal interessieren, wie die Werkshomologatoren ( cool ) an neue Vergaser-Zusammenstellungen bzw. -setups herangehen, nachdem der Vergaser feststeht.
.
Fangen die eher erstmal mit einer komplett verschlossenen MAJ (Hauptluftkorrekturdüse HLKD) an (gibt es ja auch zu kaufen oder sogar auch bei Serienbikes) oder lassen die die Bohrung der HLKD erstmal unbestückt und werden dann Stück um Stück kleiner?
.
Vermutlich fangen die klein an, weil sie dann auch mit der HD kleiner bleiben können.
.
Wäre ja jetzt auch die Frage, wieviel VOR-Benzin-Luft-Gemisch IM Düsenstock für eine sehr gute END- oder Gesamtzerstäubung förderlich ist. Und dann auch, förderlich für was; also auf welche Leistungscharakteristik hin gerichtet.
.
Mal hineinphilosphiert, wenn im Düsenstock STARK vorzerstäubt wird, also mit großer HLKD, dann könnte das ja eher hinderlich sein, um bei gleichem Unterdrucksignal an der Nadel vorbei nach oben raus gezogen zu werden, da ja die Emulsion (Benzin-Luft-Vorgemisch) ja in sich viel mehr Oberfläche des Benzins hat, also mehr Oberflächenspannung, als wenn man nur reinen Sprit an der Nadel vorbei saugen würde.
.
Hmm. Spannend. aha
Grüße
Carsten

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Zitat:
Original von Carsten (Aachen-germany)
Mal hineinphilosphiert, wenn im Düsenstock STARK vorzerstäubt wird, also mit großer HLKD, dann könnte das ja eher hinderlich sein, um bei gleichem Unterdrucksignal an der Nadel vorbei nach oben raus gezogen zu werden, da ja die Emulsion (Benzin-Luft-Vorgemisch) ja in sich viel mehr Oberfläche des Benzins hat, also mehr Oberflächenspannung, als wenn man nur reinen Sprit an der Nadel vorbei saugen würde.


Kann hier nicht ganz folgen oder besser gesagt: für WAS hinderlich verwirrt

Ich weiß nicht, ob man das soweit runter brechen kann, da sich (logisch hergeleitet - es darf gerne widersprochen werden) die Gemischmenge, welche sich bei einem konstantem Unterdruck (bzw. negativen Überdruck aha ) einstellt, ja eigentlich letztendlich nur über die Druckverluste des Weges dorthin ergibt. Die Menge wird solange größer bis Betrag Druckverlust = delta_p Venturi zu atm enstpricht. Also bis das Druckgefälle "aufgebraucht" ist. Und die Verluste hängen (vereinfacht) ab von Geschwindigkeiten (Düsen- und Bohrungsquerschnitte. Mehr Düsenquerschnitt = weniger Druckverlust = mehr Durchsatz bei konstantem Unterdruck), Dichte (bzw. spezifischem Volumen) und Viskosität. Reynoldszahl ist da meiner Meinung nach das Stichwort smile

sorry für die Verschachtelungen nuts

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Lou: 10.08.2019 19:05.

10.08.2019 19:03 Profil von Lou anzeigen E-Mail an Lou senden Beiträge von Lou suchen Nehmen Sie Lou in Ihre Freundesliste auf
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Zumindest bei Membranmotoren gitb es Auffälligkeiten,
vergleicht man z.B. die 125-180ccm Piaggio Maxiscooter Motoren, so haben jene mit der stärksten Kurbelraumänderung (alle haben indentischen Hub!), also größerem Kolben und/oder kleinerem Kurbelhausvolumen (es gibt ältere Blöcke mit 2mm kleinerem Durchmesser) eigtl. immer größere HLKD als die mit "sanfterem Unterdrucksignal (kleiner Kolben, großes Kurbelhausvolumen), wenn der Kolben von UT nach OT fährt.
Es gibt HD (MJ = main jet) von 82 bis 97,5 und HLKD (MAJ = main AIR jet) von 0,8mm bis ganz offen ca. 3,3mm.


Es gibt jedoch EINE Ausnahme und das ist komischerweise jener Motor, der von allen am meisten Spitzenleistung erzeugt (Hexagon LXT180), obwohl auch Gilera Runner FXR180 und Italjet Dragster 180 identische Motoren mit Kurbelhaus und Vergaser verbaut haben, eben nur anderes Gasersetup und anderen Luftfilterkasten.
Der hat die kleinste HLKD (MAJ) mit 0,8mm und somit bei der Vorzerstäubung am meisten Sprit mit bei.
Hinzu kommt auch noch, dass er mit einer E1 den größten/fettesten Düsenstock hat und auch noch den dünneren Nadelkonus mit dünnere Spitze, also auch nochmal fetter.
ABER, er fährt auch die kleinste HD mit nur 82,5. Die beiden anderen 180er Motoren mit den größeren (1,5mm) HLKD haben eine 97,5HD.

Leistungsunterschied liegt bei 20,4PS zu 19,2PS, das sind immerhin über 6% Leistungszuwachs, jeweils in der KAT-losen Version.
OK, der Auspufftopf hat auch ein 2mm größeres Endrohr, also weniger Rückstau, dreht damit aber etwas mehr. In den Papieren sind es 8250/min zu 8000/min aufgeführt. In der Realität nehmen sich aber die 3 Motoren nichts bei der Nennleistung, liegt ca. bei 7900/min bei deren Originalsetups.

Sind alles Wassergekühlte Bj. ab 1998.
.
Grüße
Carsten

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Es ist bei jenen (Membran) Motoren auffällig, dass sie bei Kurbelhaus - Volumen- Delta nenne ich es einmal, eine verstärkte besonders untere bis mittlere Teillastanfettung sich einstellt.

Ursachen für jenes Volumen-Delta sind (erstmal nur geometrisch betrachtet) Kurbelwangen als Taschenwelle oder Vollwelle, 55mm anstelle 65,5mm Kolben, kleiner (2mm) gegen großen Kurbelhausdruchmesser (Volumen), Original und Langpleuelwelle (Unterschied 5mm) und Original- und Langhubwelle (+3mm käuflich, sind dann 55mm anstelle von 52mm).
Man kann z.B. auch größeren Zylinder von Malossi mit 173ccm auf einen 125er alten (kleinem Kurbelahsu-) Block setzen. Wenn dann noch die 55mm Langhubwelle dazu gewählt wird, die es sogar auh noch mit normalem Kurzpleuel erhältlich ist, die Überfettung sehr sehr stark im unteren bis mittleren Lastbereich, also dort, wo die HLKD dann erstmal anfängt zu wirken.

Entgegengewirkt werden kann zumeist nur mit größerer HLKD.
Ein Fall war kürzlich, besagter BigBore auf +3mm Langwelle, dazu altes kleines Kurbelhaus. Hubausgleich natürlich oben als ZylinderkopfSpacer, da sonst die Steuerwinkel garnicht gepasst hätten. Der fährt jetzt zwar einen relativ kleinen Vorauslass, aber habe ihm die (eingepresste) HLKD entfernt, also nun ca. 3,3mm (mit interner Anschlagskante, die nochmal etwas den HLKD_Einlass verjüngt) und anstelle einer HD90 nun eine 102,5HD.

Durch den zu allen anderen Motoren dieses Typs sehr geringen VA fährt aber aber nun bergauf nur wenige km/h langsamer, als in der Ebene. Macht dan aber (aufgrund dess VA) sehr schnell die Backen zu. Ist aber ein anderes Thema.
.
Grüße

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das gehört zwar nichtmehr zum eigentlichen thema, ich behaupte aber einfach mal flucks, dass sich ein nebel aufgrund seiner geringeren dichte einfacher irgendwo hoch-/hinsaugen lässt als eine flüssigkeit, die im gleichen volumen deutlich schwerer ist.
denn nichts anderes wäre diese überlegeung.
da der raum zwischen nadel und nadeldüse nicht größer wird und eine identische druckdifferenz=identische strömungsgeschwindigkeit vorrausgesetzt wird, muss bei höherer tröpfengröße luft weichen, anders kann es nicht funktionieren.
daher sollte aus dieser überlegung ein nebel besser "durchgehen" als eine schwerere flüssigkeit.
allerdings firmiert das unter dem thema mehrphasenströmung, dazu kommen z.b. noch wandfilmeffekte, die man unmöglich aus einer grundsätzlichen überlegung heraus charakterisieren kann-->nur numerisch lösbar.
daher ist alles geschnuddel dazu nicht druckreif.
da ist es wirklich einfacher, wenn wir bei der bedüsung bei neuen köpfen bleiben.
10.08.2019 21:31 Profil von moe589 anzeigen Beiträge von moe589 suchen Nehmen Sie moe589 in Ihre Freundesliste auf
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Auch wenn es nicht zum Thema gehört - genau diese Fachsimpelei auf hohem Niveau zeichnet meiner Meinung nach dieses Forum hier aus daumenhoch


Zum Thema Bedüsung: Habe eben die Vergaser neu bestückt. Habe es jetzt aufgrund der Erfahrungen hier ein wenig kleiner gemacht als ursprünglich vorgesehen

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Mal sehen wie die Gasannahme aus dem Schubbetrieb damit wird. Wenn es zu sprotzelig ist, geh ich halt nen Ticken runter.
11.08.2019 00:09 Profil von Lou anzeigen E-Mail an Lou senden Beiträge von Lou suchen Nehmen Sie Lou in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von moe589
das gehört zwar nichtmehr zum eigentlichen thema, ich behaupte aber einfach mal flucks, dass sich ein nebel aufgrund seiner geringeren dichte einfacher irgendwo hoch-/hinsaugen lässt als eine flüssigkeit, die im gleichen volumen deutlich schwerer ist.
denn nichts anderes wäre diese überlegeung.
da der raum zwischen nadel und nadeldüse nicht größer wird und eine identische druckdifferenz=identische strömungsgeschwindigkeit vorrausgesetzt wird, muss bei höherer tröpfengröße luft weichen, anders kann es nicht funktionieren.
daher sollte aus dieser überlegung ein nebel besser "durchgehen" als eine schwerere flüssigkeit.
allerdings firmiert das unter dem thema mehrphasenströmung, dazu kommen z.b. noch wandfilmeffekte, die man unmöglich aus einer grundsätzlichen überlegung heraus charakterisieren kann-->nur numerisch lösbar.
daher ist alles geschnuddel dazu nicht druckreif.
da ist es wirklich einfacher, wenn wir bei der bedüsung bei neuen köpfen bleiben.


Die Frage wäre, ist die ZerstäubungsQualität im Venturi, also an der obersten Austrittskante des Düsenstocks, mit einem "Schaum" besser oder eher mit einer nur leicht lufthaltigen Emulsion?
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Aus obigen Begebenheiten der Piaggiomotoren würde ich schlußfolgern, je kleiner die HLKD und je "nasser" die Emulsion am Nadelaustritt ist, desto mehr Spitzenleistung scheint erzielbar. Andererseits bringt eine trockenere Emulsion (also große HLKD) ein (gewünschte) Abmagerung im unteren bis mittleren Teillastbereich.
Wer viel TopSpeed schrubben muss, stimmt eher mit kleiner HLKD ab und derjenige, der vieo beschleunigen muss (kurvenreich, viel Stop+Go oder oft Anfahren), der geht eher über die größeren HLKD an das Gesamtsetup heran.
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Auch noch zu beachten ist, dass in niedrigeren Drehzahlen die Einzel-(Unter-)Druck-Singale aus dem Kurbelhaus noch stärkeren Einfluss auf die HD-Spritförderung hat. Bei höheren Drehzahlen ist ja eher konstantere Strömung innerhalb eines Arbeitsspiels angesagt. (siehe auch: bei hohen Drehzahlen festgegangener Drehschieber (in offener Stellung lässt den Motor weiterlaufen, solange er eine gewisses unteres Drehzahllimit nicht unterschreitet.
Je stärker jene Unterdrucksignale (Anregungen) aus einem sehr klein (UT) auf sehr groß (OT) Krubelhausvolumen sind, desto eher/stärker/vermehrt wird schwererer Sprit aus der HD gezogen. Folge, Anfettung. Auch erzeugt durch nasse/ölige/dreckige Ölfiltereinsätze im Übrigen.
(Jene Teillastanfettung wird halt (ungünstig) be-/gefördert durch alles, was zwischen UT und OT das Kurbelhausvolumen am stärksten ansteigen lässt (ich nenn's mal KH-Volumen-Delta UT-OT).
Anfettung in Teillast u.a. durch:
- kurze Pleuel
- Langhubwellen
- Vollwangenwellen
- größere Bohrung (Kolben)
- kleiner Luffikasteneingang von draussen
- kleine Überströmervolumen (kurze Kanäle)
- Zylinder Runtersetzen
- kleines Kurbelhaus (wenig Totraum)
- kurzer Weg von Membran(innenkasten)
- kurzer Ansaugweg bis Gaser, denn auch das recht große Volumen zwischen Venturi und Membran wirkt ja entschärfend für das Unterdrucksignal (wie gesagt für eher niedrigere Drehzahlen, bei höheren Drehzahlen ist dann immer stärker die reine Strömgeschwindgikeit über dem Düsenstockaustritt relevant, da wirkt die reine Gassäulenschwingung eher verringert).

Ja, eigtl. lässt sich Luft leichter bewegen als eine Flüssigkeit, ist auch der Grund, dass bei grenzwertiger Abstimmung beim Gashahn-Schnellaufreißen es zu einer Abmagerung kommt. Die Luft wird schneller/leichter durchs Venturi gezogen, als das schwerer Benzin bzw. die schwerere vorzerstäubte Emulsion (Luft+Benzin aus HLKD+HD).
KOmmt hinzu, dass die Strömgeschwindigkeit über dem Düsenstock (also an seiner obersten ringförmigen Austrittsfläche um die Nadel herum) bei weit geöffnetem Schieber sich verlangsamt beim Aufreißen.
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Es ist auch z.B. einem Dell'Orto Handbuch zu entnehmen, dass ein kleinerer Vergaser bis ca. 2/3 der Nenndrehzahl mehr Drehmoment und somit Leistung erzeugt, als ein großer Vergaser. Der Vorteil der kleinen, sie haben die höheren Venturiströmgeschwindigkeiten und somit stellt sich scheinbar auch eine bessere (/feinere !?) ENDzerstäubung ein.
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Es stellt sich wirklich die Frage, ist die ENDzerstäubung mit stark VOR-zerstäubtem Benzin-Luftgemisch im Düsenstock besser und somit besser für die Verbrennung !? (mal unabhängig von der Spritmenge, die durch den Ringgelassen werden, dass könnte man ja mit anderen Nadeldurchmessern oder anderen Düsenstöcken variiereb)
Ergeben viele "Luftblasen" mit viel Flüssigkeitsoberfläche und somit viel OberflächenSPANNUNG eine bessere oder eher eingebremste Zerstäubung?
(Gab es nicht vor Jahrzehnten mal so spezielle Düsenstockausgänge als Tuningzubehör in dem damaligen Frisierkatalog von Götz? Dort waren in dem obersten Teil des Düsenstocks, also der schon in Venturi hineinragt, zusätzliche Querbohrungen. Was es damit auf sich hatte/haben sollte, entzeiht sich meiner Kenntnis. Es vergrößerte jedenfalls die Angriffsfläche für die reine Luffiluft. Vermutlich sollte die Zerstäubung verbessert werden. Ob es was gbracht hat, weiß ich nicht und/oder ob es ein 2-Parteien-Zerredungsthema geblieben ist und dann mangels Absatz nicht weiter vertrieben wurde, bleibt wohl ein Geheimniss.)
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Auch dazu passend, entweder in irgendeiner Mikuni-Dokumentation oder einer von Dell'Orto wird auch die Länge des Düsenstocks, der ins Venturi hineinragt behandelt. Ich glaube, je kürzer, desto mehr Nennleistung und/oder für Vollgasterrain und längeres Reinragen des Düsenstocks für bessere Zerstäubung/Beschleunigung. (!?) evtl. at jemadn die Passage irgendwie als Quelle parart.
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Jaja, der 2T als unergründliches Wesen. großes Grinsen
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Der Threadersteller kann ja bei der Jury eine Themensplittung erwirken, wenn ihm danach sein sollte. Zunge raus

Grüße
Carsten

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Carsten meinstu die hohlen düsennadeln dies von yoshimura gibt?
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Zitat:
Andererseits bringt eine trockenere Emulsion (also große HLKD) ein (gewünschte) Abmagerung im unteren bis mittleren Teillastbereich.


Also nach alldem was ich kenne ist das genau andersrum nixweiss
Ich habe mal gelesen dass die Nebenluftdüse ein Anfetten bei hoher Strömungsgeschwindigkeit entgegen wirkt. Also wird das Gemisch oben raus nicht fetter, bzw bei optimaler Bedüsung oben raus unten nicht zu mager.
Und bei der hier zur Diskussion stehenden RGV spielt noch unter 8-9000 rpm das NLS rein, was eh alles wiede verbiegt.

Gruß J-C

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11.08.2019 22:12 Profil von JCN anzeigen E-Mail an JCN senden Beiträge von JCN suchen Nehmen Sie JCN in Ihre Freundesliste auf
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Tendentiell benötigt (erlaubt (!?)) eine größere HLKD eine größere HD.

Hmm. Müsste man mal die Abgaswerte messen lassen. Mein Gerät ist aber derzeit noch nicht einsatzbereit, wird auch noch dauern. Ist eher weiter hinten in der Garage abgestellt. :-)

HLKD ist aber auch eigtl. (eher) für so ab 1/3 Last mit im Spiel, da sie ja (nur) mit dem HD-System samt Düsenstock und Nadel zusammenwirkt.

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