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Zum Ende der Seite springen Vorstellung RD 125LC 10W  
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Brigitte
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Dabei seit: 30.04.2020
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Motorrad: Yamaha RD 125 LC 10W

Brigitte ist offline


Vorstellung RD 125LC 10W Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo,

nach 38 Jahren mit Yamaha-Zweitmotorrädern habe ich mich jetzt hier angemeldet. Zuerst kam die DT 175 MX. Kleiner Tank, hoher Verbrauch, zerbrechliche Stehbolzen. Die RD 350 4L0 hatte ich von 1985 bis 1992 und war damit etwa 70.000km unterwegs. 2003 bekam ich eine RD 125 LC 10W geschenkt, die damals aber nur neben RD 250 1A2 und RD 400 1A3 und XS 360 lief. 2014 habe ich alles außer der 125er verkauft und 2015 konnte ich zur 125er einen Teileträger kaufen. Im folgenden Winter dichtete ich den Motor aus dem Teileträger neu ab und baute ihn ein. Der originale Motor war angeblich noch nie geöffnet und hat 40.000km Laufleistung. Kleine Verbesserungen folgten: Ein Federbein von Wilbers und eine Stahlflex-Bremsleitung. Letzten Sommer stellte ich das Motorrad ab, da das Pleuellager sehr laut geworden war. Zum einen war an der Kurbelwelle feuchtigkeit zu sehen, als ich den Motor auseinader hatte, zum anderen wurde die Ölpumpe auffällig: Die Fördermenge ging zurück und an der Entlüftungsschraube kamen immer wieder Luftblasen zum Vorschein.

Im Winter kaufte ich einen Pleuelsatz und noch einiges mehr bei Yambits. Der Kolben von Yambits gefiel mir allerdings nicht: Ein Yamaha-ähnlicher Karton mit der Aufschrift "Made for Yamaha". Ich habe dann einen Wössner-Kolben bestellt und die Sachen bei Motorenbau-Kurz herrichten lassen. Die Montage des kleinen Motors ist ja nicht allzu schwierig und die Ölpumpe überholte ich mit dem Reparatursatz von Yambits und einer Anleitung aus dem www.

Beim Einfahren stellte ich fest, daß die Motortemperatur bis fast an den roten Bereich stieg. Das war vorher schon so und Geber und Instrument hatte ich bereits geprüft. Also bestellte ich in der Bucht einen neuen, wirksameren Kühler für 90 Euro. Gepaßt hat es nicht so gut, der Überlaufstutzen zielte genau auf den Rahmenunterzug und mußte versetzt werden. Allerdings ging die Temperatur weiter ziemlich hoch. Das Abblitzen der Zündung ergab keine vernünftigen Ergebnisse und dann habe ich in den Vergaser geschaut. Oh weh! Hauptdüse 120 statt 150, mir wird einiges klar! Jetzt ist die Wassertemperatur etwa in der Mitte, schon besser.

Und der Motor läuft besser als zuvor. Bisher hatte ich ein 15er Ritzel montiert, jetzt habe ich vorne 16 Zähne (original) und der Motor dreht aus.

Reifen habe ich von Metzeler ME 22 montiert und als Zweitaktöl verwende ich jetzt Mannol Zweitakt plus. Bisher hatte ich das Zweitaktöl aus dem Kaufland, aber das war doppelt so teuer und hatte nur JASO-FC.

Daher meine Frage an das Forum: Ich habe nur das Bucheli von der Enduro und im Haynes-Manual stehen die englischen Daten mit 22PS und einer 175er Hauptdüse. Weiß jemand, welche Nadeldüse, Düsennadel und Gasschieber in die deutsche Ausführung gehören? Ich habe hier noch einen Vergaser mit der Kennung 11Y, wo gehört der dran?

Und schließlich: An meinem Motorrad ist eine rot-weiße Cockpitverkleidung montiert. Mag jemand gegen blau-weiß tauschen?

Liebe Grüße

Brigitte
02.05.2020 13:42 Profil von Brigitte anzeigen E-Mail an Brigitte senden Beiträge von Brigitte suchen Nehmen Sie Brigitte in Ihre Freundesliste auf
wwild   Zeige wwild auf Karte
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wwild ist offline


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Vielleicht hilft dir das:
http://forum.rd350lc.de/viewtopic.php?p=229374&highlight=
02.05.2020 21:14 Profil von wwild anzeigen E-Mail an wwild senden Beiträge von wwild suchen Nehmen Sie wwild in Ihre Freundesliste auf
Brigitte
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Brigitte ist offline


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Vielen Dank für die prompte Antwort!

Die im Link angegebenen Daten entsprechen den Angaben im Haynes-Handbuch. In einem Folgeposting steht, daß der Vergasyer "11Y" zur 17-PS-Version gehört. Dann ist mein Vergaser mit der Kennung "10W" passend zur offenen Version. Nicht bekannt sei aber, ob sich die Vergaser nur in der Bestückung unterscheiden.

Ich brauche dann noch eine Lupe oder sowas, um die Beschriftung auf den Bauteilen korrekt abzulesen. Die Nummer auf der Hauptdüse konnte ich mit Brille gerade so erkennen.

Vielleicht hat irgendein böser Mensch vor 30 Jahren ein Bauteil im Auspuff entfernt?
Im Betrieb habe ich ein Endoskop, das werde ich mal in den Auspuff schieben.

Und dann bestelle ich bei Topham einige Düsen, gut, daß die Sachen noch zu bekommen sind.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Brigitte: 02.05.2020 23:11.

02.05.2020 23:10 Profil von Brigitte anzeigen E-Mail an Brigitte senden Beiträge von Brigitte suchen Nehmen Sie Brigitte in Ihre Freundesliste auf
rdwolf
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Motorrad: 2x RD125LC

rdwolf ist offline


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Besorg dir das hier:

https://www.ebay.co.uk/itm/YAMAHA-Owners...H4AAOSwt4he08nc

Auf der Insel findest du das günstiger als hierzulande.
Meines Wissens nach sind die Vergaserkörper gleich, nur die Bedüsung ist anders. Falls nötig, kann ich dir eine Kopie der Vergaserdaten daraus schicken.

Gruß, Wolfgang
02.06.2020 07:29 Profil von rdwolf anzeigen E-Mail an rdwolf senden Beiträge von rdwolf suchen Nehmen Sie rdwolf in Ihre Freundesliste auf
Brigitte
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Brigitte ist offline


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Hallo,

das Yamaha-Werkstatthandbuch habe ich mittlerweile bekommen. Auf die Düsen von Topham warte ich noch. Den Schaumstoff-Luftfilter habe ich gesäubert und mit Motul-Luftfilteröl benetzt. Das Luftfilteröl ist sehr klebrig und zieht richtige Fäden. Dem Gefühl nach läuft der Motor jetzt eher zu fett. Hier habe ich gelesen, der Luftfilter sollte nicht eingeölt werden, aber *das habe ich schon immer so gemacht* und dann mein neuer schöner Kolben...

Was ärgerlich ist: Der Druckverschluß vom China-Kühler ist undicht. Bei Erwärmung geht Wasser in der Ausgleichsbhälter, aber bei Abkühlung holt der Motor das Wasser nicht mehr zurück.

Liebe Grüße

Brigitte
03.06.2020 20:54 Profil von Brigitte anzeigen E-Mail an Brigitte senden Beiträge von Brigitte suchen Nehmen Sie Brigitte in Ihre Freundesliste auf
sholloman   Zeige sholloman auf Karte
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sholloman ist offline


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Mach dir eine kleine 1:50er Mischung zusammen, darin den Filter waschen, wird sauber und gleichzeitig geölt...

__________________
Chostingator
03.06.2020 21:19 Profil von sholloman anzeigen E-Mail an sholloman senden Beiträge von sholloman suchen Nehmen Sie sholloman in Ihre Freundesliste auf
Brigitte
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Brigitte ist offline


Motor wird immer noch zu warm Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo,
sowohl mit dem Kühler aus dem Netz und dem originalen Kühler habe ich weiterhin das Problem:
In der ersten halben Stunde ist alles normal. Der Motor kommt nach 3 bis 4km auf Betriebstemperatur. Die Anzeige steigt bis in die Mitte, wenn man Gas gibt, etwas mehr, bergab etwas weniger. Nach längerer Fahrt steigt die Tempereatur immer weiter bis kurz vor dem roten Bereich. Dann ist ziemlich viel Flüssigkeit im Ausgleichsbehälter und die Kühlerlamellen sind nicht mehr bedeckt. Ich blase dann in die Entlüftung vom Ausgleichsbehälter und befördere das Kühlmittel wieder in den Kühler. In der Kühlflüssigkeit sind keine Ölschlieren zu sehen. Der Original-Kühlerdeckel ist neu. Die Vergasereinstellung ist jetzt eher zu fett, den Frostschutz habe ich auch schon verdünnt. Es kann doch nur Verbrennungsdruck sein, der das Kühlmittel aus dem Kühler presst?
Ich habe jetzt eine original Zylinderkopfdichtung bestellt, sonst fällt mir nichts mehr ein.
26.06.2020 14:21 Profil von Brigitte anzeigen E-Mail an Brigitte senden Beiträge von Brigitte suchen Nehmen Sie Brigitte in Ihre Freundesliste auf
Zxmadx
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Zxmadx ist offline


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Das sieht du genau richtig, du hast Verbrennungsdruck im Kühlsystem. Ich würde beide Flächen von Kopf und Zylinder abplanen lassen. Aber bitte nicht mit Haushaltsmitteln.

Ich hatte schon ein paar 10w Kits da ;)

Dateianhang:
jpg IMG_20191028_224238.jpg (1,31 MB, 103 mal heruntergeladen)
26.06.2020 15:00 Profil von Zxmadx anzeigen E-Mail an Zxmadx senden Beiträge von Zxmadx suchen Nehmen Sie Zxmadx in Ihre Freundesliste auf
Brigitte
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Das sieht ja lecker aus! Ich habe allerdings nur die Dichtflächen gesäubert und eine originale Zylinderkopfdichtung montiert. Nachdem ich zwei Kühler und drei Kühlerdeckel durchprobiert habe, ist das Problem nun erstmal behoben.

Auf zur nächsten Baustelle.

Von den ganzen Probefahrten haben sich die Reifen abgenutzt. Metzeler 2.75 / 3.25-18 gibt es keine, die werden in Brasilien hergestellt. Von Heidenau gibt es das Profil K39 und K34, hat jemand Erfahrung mit diesen Profilen?
Heute, 11:26 Profil von Brigitte anzeigen E-Mail an Brigitte senden Beiträge von Brigitte suchen Nehmen Sie Brigitte in Ihre Freundesliste auf
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